In den Wechseljahren ist Vitamin B12 besonders wichtig, da der Bedarf steigen kann und die Aufnahme oft nachlässt. Mit zunehmendem Alter sinkt die Magensäureproduktion, was die Freisetzung von B12 aus der Nahrung erschwert. Zudem können MTHFR-Varianten (C677T, A1298C) den B12-Stoffwechsel beeinträchtigen und Homocystein erhöhen – ein Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, der in der Menopause ohnehin steigt. Ein DNA-Test kann genetische Prädispositionen zeigen, aber er ersetzt keinen Bluttest. Zuverlässiger sind Holotranscobalamin (aktives B12) und Homocystein im Serum. Bei Mangel oder erhöhtem Risiko wird oft Methylcobalamin (nicht Cyanocobalamin) empfohlen, ggf. kombiniert mit Methylfolat und B6. Achtung: Medikamente wie Metformin oder Protonenpumpenhemmer können B12 senken. Lassen Sie vor Supplementierung immer einen Arzt die Werte prüfen – besonders bei neurologischen Symptomen wie Müdigkeit, Kribbeln oder Gedächtnisproblemen.
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