Östrogen ist ein Sammelbegriff für eine Gruppe weiblicher Geschlechtshormone, vor allem Östradiol, Östron und Östriol. Es wird hauptsächlich in den Eierstöcken, aber auch in Nebennieren und Fettgewebe produziert. Östrogen steuert den Menstruationszyklus, die Fruchtbarkeit und den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut. Typische Symptome eines Östrogenmangels (z. B. in den Wechseljahren) sind Hitzewallungen, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, trockene Schleimhäute und nachlassende Libido. Ein Östrogenüberschuss (z. B. bei Übergewicht oder hormonellen Störungen) kann zu Brustspannen, Wassereinlagerungen, unregelmäßigen Blutungen, verstärktem PMS und erhöhtem Risiko für bestimmte Krebserkrankungen führen. Die Symptome sind individuell sehr unterschiedlich und hängen von Alter, Lebensstil und genetischen Faktoren ab. Ein Bluttest beim Arzt kann Klarheit schaffen. Consumer-Tests wie MyBody-X bieten Hormonanalysen an, jedoch ist die Interpretation komplex und sollte ärztlich begleitet werden. Die Evidenz zu Östrogen und seinen Wirkungen ist human-strong, basiert auf jahrzehntelanger klinischer Forschung. Dennoch sind Selbsttests ohne ärztliche Einordnung nicht ausreichend für eine Diagnose.
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