Die kurze Antwort: Nein, es gibt keine wissenschaftlich belegte Verbindung zwischen dem LCT-Gen (Laktase-Persistenz) und Schlaf. LCT bestimmt, ob du nach dem Säuglingsalter weiterhin Laktase produzierst und damit Milchzucker verdauen kannst. Schlaf wird durch andere Gene (z.B. CLOCK, PER, ADRB1) sowie Hormone wie Melatonin und Cortisol reguliert. Ein direkter Effekt von LCT auf Schlaf ist aus der aktuellen Forschung nicht bekannt. Einige Menschen berichten, dass Milchprodukte vor dem Schlafengehen subjektiv beruhigend wirken (z.B. warme Milch mit Honig), aber das ist kein genetischer, sondern ein psychologischer oder verhaltensbezogener Effekt. Falls du eine Laktoseintoleranz hast, könnten Milchprodukte sogar Blähungen oder Unwohlsein verursachen, was den Schlaf stören kann – das wäre dann ein indirekter Effekt über die Verdauung. Ein MyBody-X DNA-Test kann deine Laktase-Variante bestimmen, aber er sagt nichts über deine Schlafqualität aus. Die Behauptung, LCT helfe beim Schlafen, ist marketinggetrieben und nicht evidenzbasiert. Bewertung: Marketing / unklar.
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