wie lange kann man eine stuhlprobe aufbewahren — welche Symptome sind typisch?
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TIKKI Wissensantwort
Die Aufbewahrungsdauer einer Stuhlprobe hängt stark vom Testtyp und den Anweisungen des jeweiligen Labors ab. Für gängige Tests wie den Calprotectin-Nachweis (Darm-entzündungen) oder den Hämoccult-Test (Blut im Stuhl) gilt meist: Die Probe sollte innerhalb von 24–48 Stunden nach der Entnahme im Labor sein, oft gekühlt bei 2–8 °C. Längere Lagerung (z. B. über 72 Stunden) kann die Ergebnisse verfälschen, da Bakterien wachsen oder Biomarker zerfallen. Bei DNA-basierten Stuhltests (Mikrobiom-Analysen) sind spezielle Konservierungsröhrchen nötig, die eine Lagerung bei Raumtemperatur für mehrere Tage erlauben. Typische Symptome, die einen Stuhltest rechtfertigen, sind anhaltender Durchfall, Verstopfung, Blut oder Schleim im Stuhl, unerklärliche Bauchschmerzen, Gewichtsverlust oder Verdacht auf chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED) oder Darmkrebs. Wichtig: Ein Stuhltest ersetzt keine ärztliche Abklärung. Bei akuten oder schweren Symptomen (z. B. starke Blutungen, Fieber) sofort einen Arzt aufsuchen. Die Evidenz für Lagerungszeiten beruht auf Labormethoden und Herstellerangaben, nicht auf großen klinischen Studien. Konsultieren Sie immer die beiliegende Anleitung Ihres Testkits.
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