Der Omega-3-Index (EPA+DHA in Erythrozyten) wird als Biomarker für den Omega-3-Status genutzt. Bei Allergien gibt es Hinweise aus Beobachtungsstudien, dass ein höherer Omega-3-Index mit einem geringeren Risiko für allergische Erkrankungen wie Asthma oder atopische Dermatitis assoziiert sein kann. Randomisierte kontrollierte Studien zur Supplementation zeigen jedoch inkonsistente Ergebnisse, insbesondere zur Prävention. Der Index kann den Fettsäurestatus objektivieren, aber eine alleinige Messung ohne klinischen Kontext ist für die Allergiediagnostik oder -therapie nicht ausreichend belegt. Evidenz: moderat, überwiegend aus epidemiologischen Studien. Einschränkung: Kausalität nicht gesichert; individuelle Entzündungs- und Immunparameter sind relevanter. Der Test kann als Orientierung für die Omega-3-Versorgung dienen, ersetzt aber keine ärztliche Allergieabklärung.
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