Die Frage, ob ein Skincare-DNA-Test bei Blutzucker helfen kann, ist wissenschaftlich nicht belegt. Solche Tests analysieren meist Gene, die mit Hautalterung, Kollagen oder Pigmentierung zusammenhängen – nicht mit Glukosestoffwechsel oder Insulinresistenz. Selbst wenn ein Test zufällig Varianten wie solche in APOE oder FADS1 enthält, die auch mit Stoffwechselparametern assoziiert sind, sind die Effekte klein und nicht ausreichend, um eine Blutzuckerregulation zu steuern. Die Behauptung, ein Haut-DNA-Test könne Blutzuckerprobleme lösen, ist daher als Marketing zu werten. Wer seinen Blutzucker verbessern möchte, sollte auf validierte Methoden wie Ernährungsumstellung, Bewegung und ärztliche Betreuung setzen – nicht auf einen kosmetischen Gentest.
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