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Eisen-Ferritin Selbsttest: welche Symptome sind typisch?

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Eisen-Ferritin Selbsttest: welche Symptome sind typisch?

Ein Eisen-Ferritin-Selbsttest misst das Ferritin im Blut, das als Speicherprotein für Eisen dient. Typische Symptome eines Eisenmangels sind Müdigkeit, Blässe, Konzentrationsschwäche, brüchige Nägel, Haarausfall und Kurzatmigkeit bei Belastung. Auch ein Restless-Legs-Syndrom oder eine erhöhte Infektanfälligkeit können auftreten. Ein erniedrigter Ferritinwert weist auf leere Eisenspeicher hin, oft noch bevor eine Anämie (niedriges Hämoglobin) sichtbar wird. Allerdings ist Ferritin auch ein Akutphasenprotein: Bei Entzündungen, Infekten oder chronischen Erkrankungen kann es erhöht sein und einen tatsächlichen Eisenmangel maskieren. Daher sollte ein auffälliger Wert immer ärztlich abgeklärt werden, inklusive CRP und komplettem Blutbild. Der Selbsttest gibt einen ersten Hinweis, ersetzt aber keine Diagnose. Bei Frauen mit starken Menstruationsblutungen oder bei vegetarischer/veganer Ernährung ist ein Mangel häufiger. Caveat: Einzelmessungen sind nur eine Momentaufnahme; Tageszeit und Nahrungsaufnahme beeinflussen die Werte kaum, aber Entzündungen verfälschen Ferritin.

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