Der tTG-IgA-Test ist ein etablierter Biomarker für Zöliakie, einer Autoimmunerkrankung, die durch Gluten ausgelöst wird. Im Kontext von Blutzucker ist er relevant, da unbehandelte Zöliakie zu Malabsorption und damit zu Glukoseschwankungen führen kann – insbesondere bei Menschen mit Typ-1-Diabetes, wo eine Koinzidenz von etwa 5–10 % besteht. Die Evidenz für die Testvalidität ist stark (Sensitivität >90 %, Spezifität >95 %), jedoch ist tTG IgA kein direkter Blutzuckermarker. Ein positiver Test erfordert eine gastroenterologische Abklärung und ggf. eine Dünndarmbiopsie. Caveat: IgA-Mangel kann falsch-negative Ergebnisse verursachen; dann ist ein IgG-basierter Test nötig. Für die Blutzuckerkontrolle allein ist der Test nicht indiziert – er dient der Zöliakiediagnostik. Die Evidenzlage ist human-strong, basierend auf Leitlinien (z. B. ESPGHAN, AGA).
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