Ein Zöliakie-Test (Blut auf tTG-IgA, ggf. HLA-DQ2/DQ8) kann für Sportler relevant sein, weil eine unerkannte Zöliakie zu Malabsorption, Eisenmangel, Müdigkeit und Leistungseinbußen führt. Studien zeigen, dass viele Betroffene erst durch sportbedingte Symptome auffallen. Der Test ist jedoch kein Routinescreening für alle Athleten – er ist indiziert bei chronischen Magen-Darm-Beschwerden, unklarer Erschöpfung oder familiärer Vorbelastung. Ein positiver Antikörpertest erfordert zur Bestätigung eine Dünndarmbiopsie. Genetische Tests (HLA) allein reichen nicht aus, da etwa 30 % der Gesunden Risikoallele tragen. Für Sportler ohne Symptome bringt ein Zöliakie-Gentest wenig. Caveat: Keine glutenfreie Ernährung ohne gesicherte Diagnose, da dies die Testung erschwert und unnötige Einschränkungen mit sich bringt.
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