Als Laie ist es wichtig zu verstehen: Haarausfall hat meist genetische Ursachen (androgenetische Alopezie) oder ist stressbedingt. Vitaminmangel ist seltener der Hauptgrund, kann aber beitragen. Die am häufigsten mit Haarausfall assoziierten Nährstoffe sind Eisen (besonders bei Frauen mit starker Menstruation), Zink, Vitamin D und Biotin (Vitamin B7). Auch Vitamin B12, Folsäure und Omega-3-Fettsäuren werden diskutiert, die Evidenz ist jedoch schwächer. Ein Bluttest beim Arzt (kein Heimtest) kann Mängel zuverlässig aufdecken. Vorsicht vor überhöhten Dosierungen: Biotin kann Laborwerte verfälschen, zu viel Vitamin A oder Selen kann sogar Haarausfall fördern. Die meisten ‚Haar-Vitamin‘-Produkte sind nicht ausreichend belegt. Sinnvoll ist eine ausgewogene Ernährung mit Eisen, Zink und Vitamin D – bei Verdacht auf Mangel ärztlich abklären lassen.
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