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Myths vs Facts: Nährstoffcheck und sleep

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Myths vs Facts: Nährstoffcheck und sleep

Die Vorstellung, ein Nährstoffcheck allein könne Schlafprobleme zuverlässig erklären oder beheben, ist ein Mythos. Zwar gibt es Hinweise, dass bestimmte Nährstoffe wie Magnesium, Vitamin D, Eisen oder B-Vitamine den Schlaf beeinflussen können – etwa über die Melatonin-Synthese oder den Energiestoffwechsel. Allerdings sind die Zusammenhänge komplex und individuell. Ein Heimtest (z. B. Ferritin, DNA oder Mikrobiom) liefert nur orientierende Werte, keine klinische Diagnose. Ferritin kann durch Entzündungen falsch erhöht sein; DNA-Tests zeigen genetische Veranlagungen, nicht den aktuellen Nährstoffstatus. Die Evidenz für eine direkte, testbasierte Optimierung des Schlafs ist schwach. Fakt ist: Bei anhaltenden Schlafstörungen sollte ärztliche Abklärung erfolgen – inklusive Blutbild, Entzündungsmarker und ggf. Schlaflabor. Ein Nährstoffcheck kann ergänzend sein, ersetzt aber keine medizinische Diagnostik. Vorsicht vor übertriebenen Marketingversprechen.

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