Cortisol und Schlaf stehen in einer bidirektionalen Beziehung. Cortisol, das wichtigste Stresshormon, folgt einem zirkadianen Rhythmus: Der Spiegel ist morgens am höchsten und fällt im Laufe des Tages ab, um abends ein Minimum zu erreichen. Ein hoher Cortisolspiegel am Abend – etwa durch chronischen Stress, späte körperliche Anstrengung oder Koffein – kann das Einschlafen erschweren und die Tiefschlafphasen verkürzen. Umgekehrt führt Schlafmangel zu einem erhöhten Cortisolspiegel am nächsten Tag, was einen Teufelskreis aus schlechtem Schlaf und erhöhter Stressbelastung auslösen kann. Langfristig ist eine gestörte Cortisolregulation mit Schlafstörungen, verminderter Immunfunktion und metabolischen Problemen assoziiert. Die bereitgestellten Kontextdaten (GSTM1, FADS2, IL6, PPARA, FOXO3) enthalten keine direkten Informationen zu Cortisol oder Schlaf. Die Evidenz für den Zusammenhang stammt aus zahlreichen Humanstudien und gilt als gut gesichert. Hinweis: Bei anhaltenden Schlafproblemen sollte ein Arzt konsultiert werden; eine alleinige Genanalyse ist nicht ausreichend.
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