Worauf achten bei Vitamin D 25-OH und Wechseljahre?
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TIKKI Wissensantwort
Bei Vitamin D (25-OH) in den Wechseljahren ist vor allem der Knochenschutz relevant: Östrogenabfall erhöht das Osteoporose-Risiko, und Vitamin D ist essenziell für die Kalziumaufnahme. Ein 25-OH-Blutspiegel unter 30 ng/ml (75 nmol/l) gilt als suboptimal; viele Fachgesellschaften empfehlen 30–50 ng/ml. Die MyBody-X-Tests messen den Spiegel direkt – das ist zuverlässiger als DNA-basierte Risikoabschätzungen. Der VDR-Genotyp (z. B. rs2228570) hat nur schwache Effekte und erlaubt keine Dosisanpassung. Auch andere Faktoren wie Nierenfunktion, BMI und Sonnenexposition beeinflussen den Bedarf. Eine Supplementierung sollte immer durch Blutwerte gesteuert werden; Megadosen ohne Kontrolle sind riskant (Hyperkalzämie). Die Evidenz für den Nutzen einer Optimierung in den Wechseljahren ist stark (randomisierte Studien, Leitlinien), aber die genetische Vorhersage bleibt schwach. Fazit: Bluttest ja, DNA-Test nein – und immer ärztlich begleiten.
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