Selen und Zink sind essentielle Spurenelemente, die im Körper synergistisch wirken, insbesondere im antioxidativen System. Selen ist Bestandteil von Selenoproteinen wie Glutathionperoxidasen, die reaktive Sauerstoffspezies neutralisieren. Zink ist Cofaktor der Superoxiddismutase (SOD) und trägt zur Immunfunktion bei. Beide Mineralien unterstützen die Schilddrüsenhormonsynthese und -regulation. Ein Ungleichgewicht kann sich gegenseitig beeinflussen: Hohe Zinkdosen können die Selenaufnahme reduzieren, während Selenmangel die Zinkverwertung beeinträchtigen kann. Die Evidenz für klinisch relevante Interaktionen beim Menschen ist jedoch moderat und basiert überwiegend auf mechanistischen Studien und Beobachtungsdaten. Supplementierung sollte nur bei nachgewiesenem Mangel erfolgen, da Überdosierungen toxisch sein können. Ein MyBody-X Nährstofftest kann individuelle Defizite aufdecken, ersetzt aber keine ärztliche Diagnose. Die Aussagekraft von Einzelnukleotid-Polymorphismen (SNPs) für den Selen- oder Zinkstatus ist begrenzt.
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