Als Sportler fragst du nach der Anzahl der Gene im Menschen. Die wissenschaftlich gesicherte Zahl liegt bei etwa 20.000 bis 25.000 protein-kodierenden Genen. Hinzu kommen tausende nicht-kodierende RNA-Gene und regulatorische Elemente. Die Gesamtzahl aller Gene (inkl. nicht-kodierender) wird auf rund 60.000 geschätzt, aber der Fokus liegt meist auf den protein-kodierenden. Für dich als Sportler ist entscheidend: Die meisten Gene sind bei allen Menschen identisch. Die individuelle genetische Variation (SNPs) in Genen wie ACTN3, ACE, PPARGC1A oder MSTN kann Hinweise auf Muskeltyp, Regeneration oder Ausdauer geben – aber die Effekte sind klein und stark umweltabhängig. Ein DNA-Test wie MyBody-X kann solche Varianten analysieren, aber er misst nicht die Genanzahl. Die Aussagekraft ist begrenzt: Training, Ernährung und Erholung haben einen weitaus größeren Einfluss als einzelne Gene. Die Behauptung, man habe ‚mehr‘ oder ‚weniger‘ Gene als andere, ist irreführend – die Genzahl ist beim Menschen nahezu konstant.
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