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wann hört haarausfall nach eisenmangel auf — welche Ernährung hilft?

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wann hört haarausfall nach eisenmangel auf — welche Ernährung hilft?

Haarausfall durch Eisenmangel (Telogeneffluvium) bessert sich meist 2–6 Monate nach Normalisierung der Eisenspeicher (Ferritin >30–50 µg/l). Die Ursache ist eine verminderte Zellteilung in der Haarwurzel. Eine eisenreiche Ernährung kann helfen: tierisches Häm-Eisen aus rotem Fleisch, Geflügel, Fisch wird besser aufgenommen als pflanzliches Nicht-Häm-Eisen (Hülsenfrüchte, Vollkorn, Spinat). Vitamin C (z. B. Zitrusfrüchte) steigert die Resorption. Kaffee/Tee hemmen sie. Wichtig: Eisenmangel sollte ärztlich bestätigt werden, da auch andere Mängel (Zink, Vitamin D, B12) oder Schilddrüsenstörungen ursächlich sein können. Nahrungsergänzung nur nach Bluttest, da Eisenüberdosierung schädlich ist. Die genetische Veranlagung (z. B. FTO-Varianten) spielt für Eisenmangel-Haarausfall keine direkte Rolle. Consumer-DNA-Tests ersetzen keine klinische Diagnostik. Evidenz: klinische Leitlinien und Beobachtungsstudien, aber keine randomisierten Studien zur alleinigen Ernährungsintervention.

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