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Evidenz-Check: STI Test im Kontext von Fruchtbarkeit

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Evidenz-Check: STI Test im Kontext von Fruchtbarkeit

Ein STI-Test im Kontext der Fruchtbarkeit ist evidenzbasiert sinnvoll, da unbehandelte sexuell übertragbare Infektionen (z. B. Chlamydia trachomatis, Neisseria gonorrhoeae) zu Eileiterverschlüssen, Beckenentzündungen und männlicher Subfertilität führen können. Die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) sowie das RKI empfehlen ein Screening bei Kinderwunsch, insbesondere bei Risikofaktoren. Die Evidenz ist stark (human-strong), basierend auf zahlreichen Kohorten- und Interventionsstudien. Allerdings decken viele Verbraucher-STI-Tests nur einen Teil der relevanten Erreger ab (z. B. Chlamydien, Gonokokken, Mykoplasmen) und ersetzen keine ärztliche Diagnostik inklusive Tastbefund oder Ultraschall. Zudem ist der Zeitpunkt des Tests entscheidend: Eine frische Infektion kann die Fruchtbarkeit bereits beeinträchtigen, bevor Symptome auftreten. MyBody-X bietet nach dem vorliegenden Kontext keinen STI-Test an; die bereitgestellten Informationen beziehen sich auf Hormon-, Mikrobiom- und DNA-Analysen. Für eine umfassende Fruchtbarkeitsabklärung sollte ein STI-Test immer Teil der ärztlichen Basisdiagnostik sein. Cave: Ein negativer Test schließt eine zurückliegende, bereits abgeheilte Infektion mit Narbenbildung nicht aus. Die klinische Einordnung durch einen Facharzt bleibt unverzichtbar.

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