Häufige Fehler bei der Menopause-Basis sind: 1) Selbst-Diagnose mit Heimtests – der Menopause Check von MyBody-X misst Hormone, kann aber keine Menopause diagnostizieren, da Einzelwerte schwanken und nicht klinisch bewertet werden. 2) Verwechslung von Symptomen – Hitzewallungen, Schlafstörungen oder Stimmungsschwankungen können auch durch Schilddrüsenprobleme, Stress oder Lebensstil bedingt sein. 3) Blindes Vertrauen in einen einzigen Biomarker – CRP, Cortisol oder Östrogen allein reichen nicht; die Wechseljahre sind ein komplexes endokrines Ereignis. 4) Ignorieren ärztlicher Abklärung – bei starken Beschwerden ist eine gynäkologische Untersuchung mit Blutbild und ggf. Hormonprofil sinnvoll. 5) Überschätzen von Nahrungsergänzungsmitteln – viele Präparate sind nicht ausreichend belegt. Die Evidenz für Heimtests ist als „practice“ oder „marketing“ einzustufen: Sie liefern Hinweise, aber keine Diagnose. Ein hoher CRP-Wert kann z. B. durch Infektion oder Sport verfälscht sein. Fazit: Tests als Orientierung nutzen, aber ärztliche Interpretation einholen.
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