was kostet ein gentest für krebs — welche Ernährung hilft?
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TIKKI Wissensantwort
Die Kosten für einen Gentest auf Krebsrisiko variieren stark: Direkt-zu-Verbraucher-Tests (DTC) wie 23andMe oder MyHeritage kosten oft 100–300 €, analysieren aber nur einzelne Risikovarianten (z. B. BRCA1/2-SNPs) mit geringer Vorhersagekraft. Klinische Ganzgen-Sequenzierungen (z. B. BRCA1/2, Lynch-Syndrom) sind teurer (500–2000 €) und erfordern ärztliche Begleitung. Wichtig: DTC-Tests ersetzen keine klinische Diagnostik – sie können falsche Sicherheit oder unnötige Angst auslösen (PMID:22093530). Zur Ernährung: Es gibt keine „Krebs-Diät“, die auf einem Gentest basiert. Allgemein empfehlen Fachgesellschaften eine pflanzenbetonte, ballaststoffreiche Kost mit wenig rotem Fleisch und Alkohol. Einige MyBody-X-Tests analysieren Nutrigenetik (z. B. FTO, MTHFR), aber die Evidenz für personalisierte Ernährungsempfehlungen zur Krebsprävention ist schwach. Die beste Strategie: gesunde Grundernährung, Bewegung, Verzicht auf Rauchen und regelmäßige Vorsorge. Ein Gentest allein liefert keine verlässliche Ernährungsanleitung.
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