Magnesium ist ein essenzielles Mineral, das an über 300 enzymatischen Reaktionen beteiligt ist, darunter auch an der Glukoseverwertung und Insulinwirkung. Einige Beobachtungsstudien deuten auf einen Zusammenhang zwischen niedrigem Magnesiumspiegel und erhöhtem Risiko für Typ-2-Diabetes hin. Klinische Studien mit Magnesiumsupplementierung zeigen jedoch gemischte Ergebnisse: Bei Menschen mit nachgewiesenem Magnesiummangel kann die Gabe die Insulinsensitivität verbessern und den Nüchternblutzucker senken. Bei Personen mit normalen Magnesiumwerten ist der Effekt meist gering oder nicht vorhanden. Hohe Dosen (über 350–400 mg/Tag) können Durchfall und Magen-Darm-Beschwerden auslösen. Die Evidenz ist moderat, aber nicht ausreichend für eine generelle Empfehlung. Ein Bluttest auf Magnesiumstatus ist vor Supplementierung sinnvoll.
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