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Myths vs Facts: Ferritin und Haut

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Myths vs Facts: Ferritin und Haut

Ferritin ist das Speichereisen im Körper und wird oft mit Hautgesundheit in Verbindung gebracht – allerdings ranken sich viele Mythen darum. **Mythos 1: Niedriges Ferritin verursacht immer Haarausfall.** Tatsächlich ist ein Ferritinmangel ein Risikofaktor für diffusen Haarausfall, aber nicht die alleinige Ursache. Viele Menschen mit niedrigem Ferritin haben gesunde Haare. **Mythos 2: Hohes Ferritin ist immer gut.** Zu hohe Werte (Eisenüberladung, z. B. bei Hämochromatose) können Hautpigmentierung (Bronzediabetes), Gelenkschmerzen und Organschäden verursachen. **Mythos 3: Ferritin-Supplemente verbessern die Haut direkt.** Es gibt keine starke Evidenz, dass Eisenpräparate Akne, Falten oder Ekzeme bessern, solange kein manifester Mangel vorliegt. **Fakt:** Ferritin ist ein Biomarker für Eisenstatus. Ein Mangel kann zu blasser Haut, brüchigen Nägeln und Müdigkeit führen. Ein Überschuss ist potenziell gefährlich. Die Hautgesundheit wird durch viele Faktoren beeinflusst – Ferritin ist nur ein Puzzleteil. Ohne ärztliche Abklärung und individuelle Diagnostik (inkl. Transferrinsättigung, CRP) sind pauschale Empfehlungen nicht evidenzbasiert. Caveat: Selbstmedikation mit Eisen kann bei Normalwerten schaden (oxidativer Stress).

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