HsCRP (hochsensitives C-reaktives Protein) ist ein etablierter Marker für systemische Entzündungen. Ein erhöhter Wert kann auf eine chronische Entzündung hindeuten, die mit Müdigkeit assoziiert sein kann – etwa bei Autoimmunerkrankungen, Infektionen oder metabolischem Syndrom. Allerdings ist Müdigkeit unspezifisch: Auch Schlafmangel, Stress, Nährstoffdefizite (z. B. Eisen, Vitamin D) oder psychische Faktoren spielen eine Rolle. Der vorliegende Kontext enthält keine direkten Studien zu hsCRP und Müdigkeit; die Evidenz stammt aus der allgemeinen Entzündungsforschung. Ein einzelner hsCRP-Wert allein erklärt Müdigkeit nicht. Wichtig: Leichte Erhöhungen (1–3 mg/l) sind häufig und nicht zwingend krankhaft. Bei persistierender Müdigkeit und erhöhtem hsCRP sollte eine ärztliche Abklärung erfolgen (z. B. Blutbild, Schilddrüse, Infektionsserologie). Consumer-Labortests liefern nur einen Momentaufnahme; sie ersetzen keine klinische Diagnostik. Evidenzlage: human-moderate (allgemeine Entzündungsmarker), aber nicht spezifisch für Fatigue.
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