Ein STI-Test (Sexually Transmitted Infection) sucht nach Erregern wie Chlamydien, Gonokokken, Syphilis, HIV, HPV oder Herpes. Ursachen für ein positives Ergebnis sind tatsächliche Infektionen mit diesen Erregern. Allerdings können auch falsch-positive Ergebnisse auftreten, etwa durch Kreuzreaktionen oder abgelaufene Infektionen. Falsch-negative sind häufig bei Tests, die zu früh nach dem Kontakt durchgeführt werden („diagnostisches Fenster“). Bei Selbsttests für zu Hause ist die Sensitivität oft geringer als im Labor. Wichtig: Ein negatives Ergebnis schließt eine Infektion nicht sicher aus, besonders bei HIV oder Syphilis mit langer Fensterphase. Bei Risikokontakt sollte der Test nach 4–6 Wochen wiederholt werden. Die Evidenz für Heimtests ist gemischt – sie bieten Bequemlichkeit, aber keine Diagnose. Bei Symptomen oder Risiko ist ein Arztbesuch mit Labordiagnostik der Goldstandard.
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