Selen ist ein essenzielles Spurenelement, das der Körper für die Funktion von Antioxidantien, das Immunsystem und die Schilddrüse benötigt. Die Hauptquellen sind pflanzliche Lebensmittel, deren Selengehalt stark vom Boden abhängt. In Europa gelten Paranüsse (bereits 1–2 Stück decken den Tagesbedarf), Fisch (Thunfisch, Sardinen), Fleisch (Leber, Niere), Eier und Vollkornprodukte als gute Quellen. Auch Pilze (z. B. Shiitake) und Hülsenfrüchte liefern Selen, jedoch in geringeren Mengen. Der Selengehalt in Getreide und Gemüse variiert je nach Anbauregion – in Deutschland sind die Böden oft selenarm, weshalb eine abwechslungsreiche Ernährung oder ggf. Supplementierung sinnvoll sein kann. Die von Ihnen bereitgestellten Kontexte enthalten keine spezifischen Informationen zu Selenquellen; die obige Antwort basiert auf allgemein anerkanntem Ernährungswissen. Bei Verdacht auf Mangel oder Überdosierung (toxisch ab ca. 900 µg/Tag) ist eine ärztliche Abklärung ratsam.
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