CRP (C-reaktives Protein) ist ein unspezifischer Entzündungsmarker, der durch IL-6 gesteuert wird. Die vorliegenden Studien untersuchen CRP als Biomarker bei verschiedenen Erkrankungen (PCOS, HIV, Diabetes, Long COVID, Herzinfarkt, Spondylitis), aber nicht direkt die Wirkung von Supplementen auf CRP. In der Allgemeinmedizin werden bei erhöhtem CRP oft Omega-3-Fettsäuren, Curcumin, Vitamin D und Ballaststoffe diskutiert – die Evidenz ist jedoch heterogen: Meta-Analysen zeigen moderate CRP-Senkung durch Omega-3 (EPA/DHA) und Curcumin, aber Effekte sind klein und von Ausgangswert, Dosierung und Lebensstil abhängig. Vitamin-D-Supplementation senkt CRP nur bei bestehendem Mangel. Ballaststoffreiche Ernährung (Präbiotika) kann über Darmmikrobiom entzündungshemmend wirken. Wichtig: CRP allein ist kein Diagnoseinstrument; erhöhte Werte erfordern ärztliche Abklärung (Infektion, Autoimmunerkrankung, metabolisches Syndrom). Genetische Varianten in IL6/CRP wurden in den bereitgestellten Quellen nicht direkt auf Supplement-Response untersucht. Daher: Supplemente als unterstützende Maßnahme, nicht als Ersatz für medizinische Ursachensuche. Evidenz: mechanistisch bis moderat, je nach Substanz.
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