Mineralstoffe sind anorganische Nährstoffe, die der Körper für zahlreiche Funktionen benötigt – von Knochenaufbau (Calcium, Phosphor) über Nervenleitung (Natrium, Kalium) bis zur Sauerstofftransport (Eisen). Sie werden in Mengenelemente (z. B. Calcium, Magnesium) und Spurenelemente (z. B. Zink, Selen) unterteilt. Ein Mangel kann gesundheitliche Folgen haben, eine Überdosierung durch Nahrungsergänzung ist jedoch ebenfalls riskant. Wichtig zu wissen: Direkt-zu-Verbraucher-Tests (DNA, Mikrobiom) behaupten oft, individuelle Mineralstoffbedarfe zu ermitteln. Die Evidenz dafür ist schwach – solche Tests sind meist nicht klinisch validiert und können zu unnötigen oder sogar schädlichen Supplementierungen führen. Eine ausgewogene Ernährung deckt in der Regel den Bedarf. Bei Verdacht auf Mangel sollte ein Arzt ein Blutbild erstellen, nicht ein Gentest. Die Wissenschaft ist klar: Mineralstoffe sind essenziell, aber personalisierte Empfehlungen aus Consumer-Tests sind mit Vorsicht zu genießen.
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