Sportgene-Tests versprechen oft, dass man anhand von DNA-Varianten wie ACE I/D (rs4341) oder PPARGC1A Gly482Ser (rs8192678) sein Training oder die Supplementierung optimieren kann. Die wissenschaftliche Evidenz ist jedoch schwach. Die ACE I/D-Variante hat einen kleinen Effekt auf Ausdauer, aber kein belegter Zusammenhang mit Eisen- oder B12-Bedarf. PPARGC1A wird mit Stoffwechselregulation in Verbindung gebracht, aber die Effektstärken sind gering und nicht klinisch handlungsleitend. Eine Übersichtsarbeit zu DTC-DNA-Tests (PMC13105473) zeigt, dass solche Tests oft an Validität mangeln und zu Fehlinterpretationen führen. Lifestyle-Faktoren dominieren. Fazit: Sportgene-Tests können interessante Hintergrundinformationen liefern, aber keine personalisierte Trainings- oder Ernährungsempfehlung ersetzen. Konsultiere einen Sportmediziner für evidenzbasierte Beratung.
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