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Evidenz-Check: Nährstoffcheck im Kontext von fatigue

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Evidenz-Check: Nährstoffcheck im Kontext von fatigue

Ein Nährstoffcheck (z. B. via Blut- oder DNA-Test) bei Fatigue ist ein häufig beworbenes Angebot, doch die Evidenzlage ist schwach. Fatigue kann viele Ursachen haben: Schlafmangel, Stress, Schilddrüsenprobleme, Infektionen, psychische Belastung oder tatsächliche Nährstoffdefizite (z. B. Eisen, Vitamin D, B12, Magnesium). Ein Heimtest misst oft nur einen einzelnen Marker (z. B. Ferritin) und liefert keine klinische Diagnose. Ferritin kann bei Entzündungen falsch erhöht sein; ein Mangel wird erst durch ein vollständiges Blutbild mit Speicherwerten bestätigt. Auch DNA-Tests zu MTHFR oder Vitamin-D-Rezeptor-Varianten haben nur geringe Effektstärken und sind nicht ausreichend, um eine Supplementierung zu rechtfertigen. Die MyBody-X-Tests sind als Lifestyle-Tools konzipiert, nicht als medizinische Diagnostik. Wer unter anhaltender Müdigkeit leidet, sollte ärztlich abklären lassen – ein Nährstoffcheck allein ersetzt keine umfassende Diagnostik. Evidenz: marketing/unclear. Quellen: MyBody-X Produktbeschreibungen (Eisenmangel, Body-Balance Check); allgemeine Leitlinien zu Fatigue (keine spezifischen PMIDs im Kontext).

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