AMH (Anti-Müller-Hormon) ist ein Marker für die ovarielle Reserve und wird primär in der Fruchtbarkeitsdiagnostik eingesetzt. Es gibt keine belastbare wissenschaftliche Evidenz, dass AMH-Werte direkt mit Schlafqualität oder -regulation zusammenhängen. Schlaf wird vor allem über Melatonin, Cortisol und das zirkadiane System gesteuert. Einige Studien untersuchen Zusammenhänge zwischen AMH und Schlaf bei Frauen mit PCOS oder in der Perimenopause, aber die Ergebnisse sind inkonsistent und nicht klinisch handlungsrelevant. Für Schlafoptimierung sind etablierte Parameter wie Schlafhygiene, Lichtexposition und ggf. Melatonin sinnvoller. Ein AMH-Test ist für reine Schlaffragen nicht indiziert und könnte unnötige Verunsicherung oder Fehlinterpretationen auslösen. Evidenz: unklar. Quellen: keine im Kontext.
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