Zink ist ein essenzielles Spurenelement, das für die Spermienproduktion, Testosteronsynthese und den Eisprung wichtig ist. Ein Mangel kann die Fruchtbarkeit beeinträchtigen – das ist Fakt. Der Mythos: „Mehr Zink = mehr Fruchtbarkeit“ stimmt nicht. Bei ausreichender Versorgung bringt zusätzliches Zink keinen Vorteil, hohe Dosen (über 40 mg/Tag) können sogar toxisch wirken (Kupfermangel, Übelkeit). Studien zeigen moderate Effekte bei Männern mit nachgewiesenem Mangel auf Spermienqualität, aber keine Belege für eine Steigerung der Fruchtbarkeit bei Gesunden. Bei Frauen ist die Datenlage schwächer. Ein DNA- oder Mikronährstofftest kann einen Mangel aufdecken, ersetzt aber keine ärztliche Abklärung. Evidenz: human-moderate (Meta-Analysen zu Zink und Spermienqualität, aber keine großen RCTs zur Fertilität).
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