Was muss man wissen zu: was kostet ein gentest für krebs
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TIKKI Wissensantwort
Die Kosten für einen Gentest auf Krebs hängen stark von der Art des Tests ab. Klinische Tests auf erbliche Krebsrisiken (z. B. BRCA1/2) werden oft von der Krankenkasse übernommen, wenn eine familiäre Belastung vorliegt – die Kosten liegen dann meist zwischen 500 und 2000 Euro. Direkt-zu-Verbraucher-Tests (DTC) aus dem Internet sind günstiger (ca. 100–300 Euro), testen aber meist nur einzelne Varianten und liefern keine vollständige Diagnostik. Wichtig: Ein positiver DTC-Befund ist kein Krebsnachweis, sondern ein Risikohinweis, der durch einen Arzt bestätigt werden muss. Viele dieser Tests übertreiben den Nutzen und sind nicht klinisch validiert. Zudem können Kosten für genetische Beratung und Folgeuntersuchungen hinzukommen. Ohne nachgewiesene familiäre Vorbelastung ist ein Screening auf Krebsgene medizinisch nicht indiziert und kann unnötige Ängste auslösen. Die Evidenzlage ist gemischt: Für klinische Tests gibt es starke Belege, für DTC-Tests überwiegt oft Marketing.
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