CRP (C-reaktives Protein) ist ein unspezifischer Entzündungsmarker. Erhöhte Werte können auf akute oder chronische Entzündungen hinweisen, die auch Müdigkeit (Fatigue) verursachen können. Allerdings ist CRP nicht ursächlich für Fatigue – beide können gemeinsame Auslöser haben (z. B. Infektionen, Autoimmunerkrankungen, metabolisches Syndrom). Die Evidenz für einen direkten kausalen Zusammenhang ist moderat; viele Studien zeigen Assoziationen, aber keine RCTs, die CRP-Senkung allein die Fatigue bessert. Bei wiederholt erhöhtem CRP (>3 mg/l) und anhaltender Fatigue sollte ärztlich abgeklärt werden: Infektfokus, Rheuma, Stoffwechsel. Lebensstilfaktoren (Schlaf, Ernährung, Bewegung) beeinflussen beide. Consumer-Tests für CRP sind verfügbar, aber ohne klinische Einordnung nicht aussagekräftig. Caveat: CRP kann auch bei Gesunden schwanken; Einzelmessung reicht nicht. Fokus auf ganzheitliche Diagnostik.
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