Hb-Werte (Hämoglobin) geben den roten Blutfarbstoff an und sind ein zentraler Marker für die Sauerstofftransportkapazität des Blutes. Normwerte liegen bei Männern etwa bei 13,5–17,5 g/dl, bei Frauen bei 12,0–16,0 g/dl. Abweichungen können auf Anämie (Eisen-, Vitamin-B12- oder Folsäuremangel), chronische Erkrankungen oder Blutverluste hinweisen. Selbst tun kann man vor allem: eisenreiche Ernährung (rotes Fleisch, Hülsenfrüchte, Vollkorn), Vitamin C zur Eisenaufnahme, bei Verdacht auf Mangel ärztliche Abklärung und keine Selbstmedikation mit Eisen ohne Bestätigung. Auch bei erhöhten Werten (Polyglobulie) ist ärztliche Ursachensuche nötig – Rauchen, Schlafapnoe oder Dehydration können dahinterstecken. Consumer-Tests liefern oft nur einen Momentanwert ohne Kontext; Schwankungen sind normal. Die Evidenz für eigenständige Maßnahmen ohne Diagnose ist schwach – besser: Blutbild beim Arzt, dann gezielte Intervention.
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