Die häufigsten Fehler bei der Magnesiumgabe für Kinder sind: 1) **Überdosierung** – Magnesium ist ein Mineralstoff, dessen Überschuss über die Nieren ausgeschieden wird; bei Nierenfunktionsstörungen oder zu hohen Dosen kann es zu Durchfall, Übelkeit und im Extremfall zu Herzrhythmusstörungen kommen. 2) **Falsche Darreichungsform** – Magnesiumoxid wird schlecht absorbiert und kann abführend wirken; besser geeignet sind Citrat, Malat oder Glycinat. 3) **Ungeprüfter Bedarf** – Viele Eltern geben Magnesium ohne vorherigen Bluttest oder ärztliche Abklärung, obwohl ein Mangel selten ist. 4) **Ignorieren von Wechselwirkungen** – Magnesium kann die Aufnahme von Eisen, Zink und bestimmten Antibiotika beeinträchtigen. 5) **Verwendung als „Wundermittel“** – Gegen Schlafstörungen, ADHS oder Muskelkrämpfe ist die Evidenz bei Kindern begrenzt. Die MyBody-X-Tests bieten keine spezifische Magnesium-Analyse für Kinder; ein Bluttest auf Magnesium ist nur bei Verdacht auf Mangel sinnvoll. Konsultieren Sie vor Supplementierung einen Kinderarzt.
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