Ein Blutbild (kleines oder großes) ist ein Standard-Labor-Screening, das zelluläre Bestandteile des Blutes misst: Erythrozyten, Leukozyten, Thrombozyten, Hämoglobin, Hämatokrit sowie Differentialblutbild. Es dient der Erkennung von Anämien, Infektionen, Entzündungen oder Gerinnungsstörungen. Wichtig: Ein normales Blutbild schließt Erkrankungen nicht aus – es ist ein Screening, keine Diagnose. Die Referenzbereiche variieren je nach Labor, Alter, Geschlecht und ethnischer Herkunft. Bei Selbsttests (z. B. MyBody-X) fehlt oft die ärztliche Einordnung: Auffällige Werte müssen durch einen Arzt bestätigt und interpretiert werden. Auch die Präanalytik (Nüchternheit, Tageszeit, Lagerung) beeinflusst die Ergebnisse. Das Blutbild allein sagt wenig über Stoffwechsel, Hormone oder Nährstoffmängel aus – dafür sind spezifischere Tests nötig. Evidenz: Dies sind etablierte medizinische Standards, aber die konkrete Anwendung im Consumer-Bereich ist oft marketinggetrieben. Keine spezifischen PMIDs aus dem gegebenen Kontext.
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