Die kurze Antwort: IgG-basierte Unverträglichkeitstests haben keine wissenschaftlich belegte Relevanz für die Sportleistung. Solche Tests messen oft IgG-Antikörper gegen Nahrungsmittel, die jedoch meist als normale Immunantwort auf Nahrungsbestandteile interpretiert werden – nicht als Zeichen einer Unverträglichkeit. Die Evidenz für einen Nutzen im Sportkontext (z. B. Leistungssteigerung, Regeneration) ist sehr schwach und beruht vorwiegend auf Marketing. Stattdessen sollten Sportler auf bewährte Ernährungsstrategien setzen (z. B. ausreichend Kohlenhydrate, Protein, Timing). Ein IgG-Test kann zu unnötigen Diätrestriktionen führen, die die Nährstoffversorgung gefährden. Bei echten Allergien oder Unverträglichkeiten (z. B. Laktose, Gluten) sind ärztlich überwachte Eliminationsdiäten und Provokationstests der Goldstandard. Fazit: Für den Breiten- und Leistungssport ist der IgG-Test nicht empfohlen.
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