CRP (C-reaktives Protein) ist ein Entzündungsmarker, der in der Leber produziert wird und als Reaktion auf akute oder chronische Entzündungen im Körper ansteigt. Bei Sportlern kann CRP nach intensivem Training vorübergehend erhöht sein – das ist meist eine normale Reaktion auf Muskelmikrotraumen und oxidativen Stress. Ein dauerhaft erhöhter CRP-Wert (>3 mg/L) kann jedoch auf Übertraining, unzureichende Regeneration oder eine zugrunde liegende Entzündung (z. B. Infekt) hinweisen. Als Sportler sollte CRP daher im Kontext von Trainingsbelastung, Erholung und Symptomen interpretiert werden. Einzelne Messungen sind wenig aussagekräftig; besser sind Verlaufskontrollen. Die Evidenz für CRP als Biomarker bei Sportlern ist gut (human-strong), aber es gibt keine spezifischen Referenzwerte für Athleten. Hinweis: CRP allein ersetzt keine ärztliche Abklärung bei anhaltenden Beschwerden.
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