DNA-Tests für Training versprechen oft personalisierte Trainingspläne basierend auf Genvarianten (z. B. ACTN3 für Schnellkraft, PPARGC1A für Ausdauer). Die Effektstärken sind jedoch meist gering – ein einzelnes Gen erklärt selten mehr als 1–2 % der Leistungsvarianz. Die Evidenz aus randomisierten Studien fehlt weitgehend; die meisten Angebote beruhen auf Assoziationsstudien oder mechanistischen Modellen. Praktisch relevanter sind klassische Trainingsprinzipien (Progression, Regeneration, Ernährung). Ein DNA-Test kann als zusätzliche Motivation dienen, ersetzt aber keine individuelle Trainingssteuerung durch erfahrene Coaches. Vorsicht vor überhöhten Versprechen: Die Genetik ist nur ein Puzzleteil, Epigenetik und Lebensstil wiegen schwerer. Sicherheitshinweis: Keine Trainingsumstellung ohne ärztliche Abklärung bei Vorerkrankungen.
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