Was kann der Longevity DNA Test aussagen und was nicht?
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TIKKI Wissensantwort
Ein Longevity-DNA-Test analysiert genetische Varianten, die mit Alterungsprozessen in Verbindung gebracht werden, wie z.B. Vitamin-D-Stoffwechsel (VDR FokI), Entgiftung (NQO1), Statinverträglichkeit (SLCO1B1) oder Vitamin-B12-Aufnahme (FUT2). Die Evidenz für eine direkte Verlängerung der Lebensspanne ist jedoch schwach: Die meisten Assoziationen sind mechanistisch oder populationsbasiert, nicht durch Interventionsstudien am Menschen belegt. Der Test kann keine Diagnosen stellen, keine Lebenserwartung vorhersagen und keine personalisierten Therapien ersetzen. Er liefert lediglich Hinweise auf mögliche Risikobereiche, die durch Blutwerte (z.B. Ferritin, Vitamin D) und ärztliche Beratung überprüft werden sollten. Viele kommerzielle Angebote übertreiben die klinische Relevanz – die tatsächliche Aussagekraft ist begrenzt. Ein verantwortungsvoller Umgang bedeutet, die Ergebnisse als Diskussionsgrundlage mit einem Arzt zu nutzen, nicht als alleinige Handlungsanweisung.
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