Die vorliegenden Kontextinformationen enthalten keine direkten Belege zur Frage, ob eine Cortisol-Senkung die Darmgesundheit verbessert. Grundsätzlich ist bekannt, dass chronisch erhöhtes Cortisol – etwa durch anhaltenden Stress – die Darmbarriere schwächen, die Permeabilität erhöhen und die Zusammensetzung des Mikrobioms negativ beeinflussen kann. Daher wäre eine Senkung des Cortisolspiegels theoretisch förderlich für die Darmgesundheit. Allerdings fehlen in den bereitgestellten Quellen spezifische Studien oder Leitlinien, die diesen Zusammenhang belegen. Die Evidenzlage ist daher als ‚mechanistisch‘ oder ‚unklar‘ einzustufen. Zudem wird in den Kontexten mehrfach betont, dass Tests wie IgG-basierte Nahrungsmittelunverträglichkeiten keine klinische Validität besitzen. Eine Cortisol-Messung allein ist kein etablierter Biomarker für Darmgesundheit. Patienten sollten sich nicht auf Selbsttests verlassen, sondern ärztlichen Rat einholen.
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