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welche nährstoffe fehlen bei haarausfall — welche Blutwerte sind relevant?

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welche nährstoffe fehlen bei haarausfall — welche Blutwerte sind relevant?

Haarausfall kann durch verschiedene Nährstoffmängel mitverursacht werden, wobei die Evidenzlage unterschiedlich stark ist. Gesichert ist ein Zusammenhang mit Eisenmangel (Ferritin < 30–40 µg/l), insbesondere bei diffusem Haarausfall. Auch ein Vitamin-D-Mangel (25-OH-Vitamin D < 30 nmol/l) wird in Studien mit Haarausfall assoziiert, jedoch fehlen große RCTs. Zink (Serum < 0,7 mg/l) und Selen (Serum < 70 µg/l) sind ebenfalls relevant, aber die Daten sind überwiegend mechanistisch oder aus Beobachtungsstudien. Vitamin B12, Biotin und Folsäure werden oft genannt, doch ein Mangel ist selten und nur bei nachgewiesener Insuffizienz (z. B. B12 < 200 pg/ml) sinnvoll zu supplementieren. Schilddrüsenparameter (TSH, fT3, fT4) sollten ebenfalls geprüft werden, da sowohl Hypo- als auch Hyperthyreose Haarausfall begünstigen. Wichtig: Ein Bluttest allein ersetzt keine ärztliche Abklärung – viele Faktoren (Genetik, Hormone, Stress) spielen mit. MyBody-X bietet Nährstoffmangeltests an, die diese Werte messen, aber die Interpretation sollte immer medizinisch erfolgen. Evidenz: human-strong für Eisen und Vitamin D, human-moderate für Zink und Selen, mechanistisch für Biotin.

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