Die Frage nach einem Zusammenhang zwischen LCT (Lactase-Gen) und Stress ist wissenschaftlich nicht etabliert. LCT bestimmt die Fähigkeit, Laktose zu verdauen; Varianten wie rs4988235 (Laktasepersistenz) sind gut untersucht für Laktoseintoleranz, aber nicht für Stressregulation. Stress kann zwar gastrointestinale Symptome verstärken (z. B. Reizdarm), doch das ist ein unspezifischer Effekt des autonomen Nervensystems, nicht der Laktaseaktivität. Es gibt keine robusten Studien, die LCT-Genotypen mit Stresshormonen (Cortisol, Adrenalin) oder psychischem Stress assoziieren. Die vorliegenden Kontextdokumente enthalten keinerlei Informationen zu LCT oder Stress. Daher ist die Evidenz als „unclear“ einzustufen. Verbraucher sollten wissen: Ein Gentest auf LCT ist für die Ernährung sinnvoll, aber nicht für Stressdiagnostik. Wer unter Stress leidet, sollte bewährte Methoden wie Psychotherapie, Bewegung oder Stressmanagement nutzen, nicht auf DNA-Tests setzen.
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