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Worauf achten bei Insulin und Wechseljahre?

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Worauf achten bei Insulin und Wechseljahre?

In den Wechseljahren sinkt der Östrogenspiegel, was die Insulinsensitivität verschlechtern kann. Östrogen fördert die Glukoseaufnahme in Muskel- und Fettzellen; sein Abfall begünstigt eine Insulinresistenz, insbesondere bei viszeralem Fett. Zudem verändert sich die Fettverteilung hin zu mehr Bauchfett, was den Stoffwechsel weiter belastet. Achten sollten Betroffene auf frühe Anzeichen wie Heißhunger, Müdigkeit nach Mahlzeiten oder erhöhte Nüchternblutzuckerwerte. Ein oraler Glukosetoleranztest (oGTT) kann versteckte Insulinresistenz aufdecken. Bewegung, besonders Krafttraining, verbessert die Insulinsensitivität. Auch eine proteinreiche, ballaststoffreiche Ernährung mit moderaten Kohlenhydraten kann helfen. Hormonersatztherapie (HRT) kann bei manchen Frauen die Insulinempfindlichkeit verbessern, birgt aber Risiken. Vorsicht vor Selbstversuchen mit Nahrungsergänzungsmitteln wie Berberin oder Chrom – die Evidenz ist gemischt. Ein HOMA-IR-Wert über 2,5 gilt als verdächtig. Die Datenlage ist überwiegend mechanistisch und beobachtend; große RCTs fehlen oft. Evidenz: human-moderate.

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