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was tun bei verstopfung

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was tun bei verstopfung

Bei Verstopfung (Obstipation) stehen evidenzbasierte Maßnahmen im Vordergrund, bevor man zu Nahrungsergänzungsmitteln oder Gentests greift. Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie empfiehlt zunächst eine Steigerung der Ballaststoffzufuhr (z. B. Flohsamenschalen, Leinsamen) auf 25–30 g/Tag, ausreichende Flüssigkeitszufuhr (1,5–2 L) und regelmäßige Bewegung. Bei anhaltenden Beschwerden können osmotische Laxanzien wie Macrogol oder Lactulose eingesetzt werden. Stimulierende Laxanzien (z. B. Bisacodyl) sollten nur kurzfristig verwendet werden. Ein DNA-Test auf ‚Verstopfungsgene‘ (z. B. in Aquaporinen oder Serotoninrezeptoren) ist derzeit nicht klinisch handlungsleitend; die Evidenz ist schwach und nicht durch Leitlinien gestützt. Auch Mikrobiom-Analysen liefern oft keine individualisierte Therapieempfehlung. Wichtig: Bei Blut im Stuhl, ungewolltem Gewichtsverlust oder plötzlichem Wechsel des Stuhlverhaltens ist eine ärztliche Abklärung (z. B. Koloskopie) zwingend. Die hier gegebenen Ratschläge basieren auf allgemeiner medizinischer Praxis; sie ersetzen keine individuelle Diagnose.

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