Die direkte Verbindung zwischen IgG und Blutzucker ist wissenschaftlich nicht belegt. IgG-Antikörper werden oft im Rahmen von Nahrungsmittelunverträglichkeitstests vermarktet, doch die klinische Validität solcher Tests ist gering. IgG zeigt lediglich eine Immunexposition an, nicht unbedingt eine Unverträglichkeit oder Entzündung, die den Blutzucker beeinflussen könnte. Chronische Entzündungen durch echte Nahrungsmittelunverträglichkeiten (z. B. Zöliakie) können indirekt die Insulinsensitivität beeinträchtigen, aber IgG-Tests sind dafür nicht geeignet. Blutzucker wird primär durch Kohlenhydrataufnahme, Insulin und körperliche Aktivität reguliert. Wer seinen Blutzucker verbessern möchte, sollte auf evidenzbasierte Maßnahmen achten: ballaststoffreiche Ernährung, Bewegung und ggf. ärztliche Abklärung. IgG-Tests liefern hierfür keine verlässliche Grundlage. Vorsicht vor Marketingversprechen, die einen Zusammenhang suggerieren.
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