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Myths vs Facts: MTHFR und longevity

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Myths vs Facts: MTHFR und longevity

MTHFR-Varianten (z. B. C677T) sind häufig und beeinflussen die Folsäureverwertung, aber ein direkter Zusammenhang mit Langlebigkeit ist wissenschaftlich nicht belegt. Die meisten Consumer-DNA-Tests wie MyBody-X übertreiben hier: Sie stützen sich auf vorläufige mechanistische Studien (z. B. Methylierung und Telomerlänge), nicht auf robuste Humanstudien. Tatsächlich haben viele Menschen mit MTHFR-Varianten eine normale Lebenserwartung. Die Evidenz ist ‚unclear‘ – es gibt keine randomisierten Studien, die zeigen, dass eine Anpassung der Folatzufuhr die Lebensspanne verlängert. Zudem sind solche Tests in Deutschland nach GenDG nicht für medizinische Zwecke zugelassen. Wer seine Gesundheit verbessern möchte, sollte auf bewährte Faktoren achten: ausgewogene Ernährung, Bewegung, kein Rauchen. MTHFR ist kein ‚Langlebigkeits-Gen‘, sondern ein Baustein im Stoffwechsel, dessen Bedeutung oft überbewertet wird.

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