VKORC1 ist ein zentrales Gen für den Vitamin-K-Stoffwechsel und die Blutgerinnung. Bekannt ist es vor allem für seine Rolle bei der Warfarin-Dosierung. Im Hautkontext gibt es keine robuste Evidenz, dass VKORC1-Varianten direkt Hautgesundheit, -alterung oder -erkrankungen beeinflussen. Vitamin K wird zwar in der Dermatologie (z. B. bei Blutergüssen) topisch eingesetzt, aber die genetische Steuerung über VKORC1 ist dafür nicht klinisch relevant. Die wenigen Studien zu VKORC1 und Haut sind mechanistisch oder assoziativ, ohne reproduzierbare Ergebnisse. Consumer-DNA-Tests, die VKORC1 im Hautkontext bewerben, überschätzen die Evidenz. Eine sinnvolle Nutzung bleibt auf die Pharmakogenetik (Gerinnung) beschränkt. Für Hautfragen sind etablierte Faktoren wie UV-Schutz, Ernährung und Hautpflege weitaus wichtiger.
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