Die Frage nach dem sinnvollen Einsatz eines Helicobacter-Tests wird im bereitgestellten Kontext nicht behandelt. Allgemeinmedizinisch ist ein Test auf H. pylori indiziert bei Patienten mit dyspeptischen Beschwerden, Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüren, MALT-Lymphom des Magens oder nach erfolgter Eradikationstherapie zur Erfolgskontrolle. Ein Screening asymptomatischer Personen wird nicht empfohlen, da die Prävalenz hoch und der Nutzen unklar ist. Für die Diagnostik werden Atemtest, Stuhl-Antigen-Test oder Biopsie (Gastroskopie) bevorzugt; serologische Antikörpertests sind weniger zuverlässig und können eine aktive von einer durchgemachten Infektion nicht unterscheiden. Direkt-to-Consumer-DNA-Tests auf H. pylori sind nicht validiert und sollten nicht zur Therapieentscheidung herangezogen werden. Die Evidenz basiert auf klinischen Leitlinien (z. B. Maastricht V/Florence Consensus).
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