Der TSH-Wert (Thyreoidea-stimulierendes Hormon) ist der wichtigste Screening-Parameter für die Schilddrüsenfunktion. Ein erhöhter TSH weist auf eine Unterfunktion (Hypothyreose) hin, ein erniedrigter auf eine Überfunktion (Hyperthyreose). Allerdings ist TSH allein nicht ausreichend für eine Diagnose – es sollte immer mit freiem T3 und T4 sowie ggf. Schilddrüsenantikörpern kombiniert werden. Zudem wird der Referenzbereich kontrovers diskutiert; viele Labore verwenden 0,4–4,0 mU/l, aber neuere Leitlinien empfehlen engere Grenzen (0,5–2,5 mU/l). Auch Tageszeit, Medikamente (z. B. Biotin) und akute Erkrankungen können TSH beeinflussen. Ein TSH-Check ist sinnvoll bei Symptomen wie Müdigkeit, Gewichtsveränderungen oder Konzentrationsstörungen, aber auch als Vorsorge. Ohne ärztliche Einordnung kann ein einzelner Wert jedoch in die Irre führen. Die Evidenz basiert auf langjähriger klinischer Praxis und Leitlinien, nicht auf einem einzelnen Gentest. Der vorliegende Kontext enthält keine spezifischen Informationen zu TSH.
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