Der Omega-3-Index (Anteil von EPA und DHA in Erythrozyten) ist ein etablierter Biomarker für die langfristige Omega-3-Versorgung. In der Menopause kann ein niedriger Index mit erhöhten Entzündungsmarkern, kardiovaskulären Risiken und möglicherweise verstärkten Hitzewallungen assoziiert sein. Die Evidenz ist jedoch überwiegend beobachtend; randomisierte kontrollierte Studien zeigen moderate Effekte auf die Herz-Kreislauf-Gesundheit, aber uneinheitliche Ergebnisse bei vasomotorischen Symptomen. Der Test selbst ist nicht diagnostisch für Menopause-bedingte Beschwerden. Ein optimaler Index (>8 %) wird oft für die kardiovaskuläre Prävention empfohlen, aber die individuelle Reaktion variiert. Die Aussagekraft des Tests ist durch methodische Unterschiede und fehlende populationsspezifische Referenzwerte eingeschränkt. Er sollte nicht als alleinige Grundlage für Therapieentscheidungen dienen.
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